Hiroshima- und Nagasaki-Jahrestage

25. Juli 2008 15:04 Uhr Gespeichert unter: Aktuelles

Am 6. August 1945 warf ein US-Bomber die erste Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima, am 9. August wurde die zweite Bombe auf Nagaski geworfen. Zehntausende Menschen starben sofort, hunderttausende in den folgenden Wochen und Monaten. Bis heute leiden und sterben Menschen an den Folgen dieser beiden Bombenabwürfe.
Jedes Jahr gedenken Menschen in aller Welt den Opfern der Atombombe und fordern die Ächtung und Vernichtung dieser schrecklichen Waffen.
Auch in NRW finden in diesem Jahr in mehreren Städten Veranstaltungen und Aktionen statt:

Ort Was Wann Wer
Bochum Aktion zum Hiroshimatag, Husemannplatz Mi. 6. August, 16.30 – 18.30 Uhr Bochumer Friedensplenum
Bonn Kundgebung am Beuler Rheinufer Mi. 6. August, 18 Uhr FI Bonn-Beul, IPPNW, DFG-VK
Dortmund Hiroshima-
Gedenkveranstaltung, Reinoldi-Kirchplatz
Mi. 6. August, 17.30 Uhr Christen für den Frieden, Dortmunder Friedensforum, IPPNW, pax christi, DFG-VK
Düsseldorf Mahnwache, Rathausplatz Mi. 6. August, 18 – 19 Uhr Düsseldorfer Friedensforum, Menschen für den Frieden, Ökumenisches Friedensnetz
Köln Kundgebung vor dem Dom, mit Kazuo Soda, Überlebender aus Nagasaki Mi. 6. August, 17 Uhr Hiroshim-Nakasaki AK im Kölner Friedensforum
Picknick im Hiroshima-Nagasaki-Park Sa. 9. August, 15 – 18 Uhr Hiroshim-Nakasaki AK im Kölner Friedensforum
Krefeld Mahnwache am Neumarkt Fr. 8. August, 15 -18 Uhr pax christi und Friedensbündnis Krefeld
Mülheim Gedenkveranstaltung, Agenda-Lokal, Friedrichstr. 9 Fr. 8. August, 12 Uhr Friedensforum Mülheim
Oberhausen Gedenkveranstaltung mit Kerzen, Friedensplatz Mi. 6. August, 21 Uhr Oberhausener Friedensinitiative
Siegen Diskussionsveranstaltung mit Joachim Schramm (DFG-VK), Zentrum für Friedenskultur, Kölner Str. 11 Mi. 6. August, 19 Uhr Zentrum für Friedenskultur Siegen
Witten Mahnwache in der Bahnhofstr. Sa. 9. August, 11 -12 Uhr Wittener Friedensforum

Atomwaffen – eine wachsende reale Gefahr von heute

24. Juli 2008 18:02 Uhr Gespeichert unter: Hintergrund

Der Streit um die möglichen Pläne des Iran zum Bau von Atomwaffen aber auch die geplante Stationierung eines Raketenabwehrschildes der USA in Osteuropa haben die Aufmerksamkeit stärker auf die Bedrohung durch Atomwaffen gelenkt. Worin liegen die aktuellen Bedrohungen durch Atomwaffen.
mehr…

Tornado-Piloten üben Bombenabwurf

17. Juli 2008 15:15 Uhr Gespeichert unter: Aktuelles

Tornado-Piloten auf dem Fliegerhorst Büchel lernen, wie man Atombomben abwirft. Deren Einsatz ist der Bundeswehr aber nach Ansicht vieler Völkerrechtler verboten. Das sagt auch das Verteidigungsministerium in einer offiziellen Anweisung. Im Ernstfall hätten die Piloten den Schwarzen Peter.

Mehr dazu von Otfried Nassauer

E-Mail-Aktion: Atombomben abziehen!

14. Juli 2008 21:19 Uhr Gespeichert unter: Aktuelles

Sie sind ein gefährliches Überbleibsel des Kalten Krieges: Noch immer lagern 20 Atombomben im rheinland-pfälzischen Büchel. Jede einzelne mit der unvorstellbaren Sprengkraft von 13 Hiroshima-Bomben. Ein öffentlich bekannt gewordener Geheimbericht des US-Verteidigungsministeriums bringt jetzt ans Licht, dass die Lagerung der Atombomben nicht einmal minimalen Sicherheitsstandards entspricht.

Die Atomwaffen müssen endlich abgezogen und vernichtet werden. Dies könnte der Auftakt für eine neue Abrüstungsrunde in Europa sein. Doch die Bundesregierung hält an der Stationierung fest. Mehrere Organisationen der Friedensbewegung rufen nun zu einer E-Mail-Aktion auf: Fordern Sie Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, dass die Bundesregierung sich unverzüglich für einen Abzug und eine Vernichtung der Atombomben einsetzt. Hier teilnehmen!

Das Zeitfenster für einen Atomwaffenabzug aus Deutschland nutzen

21:09 Uhr Gespeichert unter: Hintergrund

Deutschland steht vor einer grundlegenden Weichenstellung. Wird die Bundesrepublik mehr als 50 Jahre nach Stationierung der ersten Nuklearwaffen auf deutschem Boden ein atomwaffenfreies Land? Oder beteiligt sie sich – politisch mitverantwortlich – an einer neuen Runde nuklearer Modernisierung und Aufrüstung im Rahmen der Nato? Wie auch immer die Entscheidung ausfällt, sie wird auf Jahrzehnte prägend sein.

In der „Zivilcourage“, dem Magazin der DFG-VK schrieb dazu der Leiter des Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit BITS, Otfried Nassauer folgenden Beitrag.